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Multispecklekorrelationsspektroskopie

Multispecklekorrelationsspektroskopie (MSCS) ist eine Methode bei der simultan Dynamische Lichtstreuung an mehreren Punkten im Specklemuster  durchgeführt wird, um die Statistik zu erhöhen und so das Rauschen zu unterdrücken. Zum anderen wird es so einfacher möglich, hoch konzentrierte (nichtergodische) Proben zu untersuchen (Kolloidglas). Dazu wird das Streulicht durch 2 Lochblenden geführt (Fouriertransformation) und das entstehende Specklepattern wird mit einem Flächendetektor (CCD-Chip) detektiert. Zur weiteren Auswertung wird dieses Bild mit einer Digitalisierkarte gegrabbt und die Helligkeitsfluktuationen einzelner Punkte werden getrennt aufgezeichnet und korreliert. Das Ergebnis erhält man dann durch Mittelung der so bestimmten Korrelationsfunktionen. So ist ein dynamischer Bereich von 0,1s bis 105s zugänglich.
Die Apparatur besitzt  eine modifizierte Detektionseinheit, um simultan Multispecklekorrelationsspektroskopie (MSCS) und dynamische Lichtstreuung (
DLS) bei beliebigen Winkeln zu ermöglichen: 
 
speckle.jpg

 

Mit Hilfe eines Strahlteilerwürfels wird der Detektionsstrahlengang in 2 Hälften geteilt. Ein Teilstrahl wird in eine Single-Mode Faser eingekoppelt (DLS). Der Andere wird nach Passieren von zwei Lochblenden mit einer CCD Kamera (600x400 Punkte Schwarz/Weiß in 8 Bit Tiefe)  detektiert. Bei beiden Teilen der Detektion kann die Intensität durch Polarisationsfilter reguliert werden.

 

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